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Dieses Informationsportal setzt sich kritisch mit dem umstrittenen Thema Greenwashing auseinander und beleuchtet eine Reihe der tatsächlich sinnvollen Maßnahmen für ein ökologisch sinnvolles Wirtschaften.

Darüber hinaus werden einige der möglichen Gründe für einen ökologischen Bewusstseinswandel bei Unternehmen aufgeführt, einige Beispiele von Greenwashing-Skandalen, aber auch durchaus positive Strategien benannt.

Außerdem finden Sie einige interessante Verweise auf relevante Medien, die Ihnen weiterführende Einblicke in das Thema geben.

Warum ist ein grünes Image so wichtig für Unternehmen?

Dass sich Unternehmen im zunehmenden Maßstab damit auseinandersetzen müssen, umweltfreundlich zu produzieren oder zumindest diesen Eindruck zu erwecken, liegt in erster Linie an den gesellschaftlichen Veränderungen:

Die grüne Revolution

Durch ein wachsendes Bewusstsein in der breiten Bevölkerung für die akuten Gefahren und Langzeitrisiken, die von umweltgefährdendem Gebaren mancher Unternehmen ausgehen, hat eine ökologische Ausrichtung der Wirtschaft in den vergangenen Jahren an Bedeutung dazugewonnen. Dies hat sich nicht zuletzt auf die Kaufbereitschaft der Kunden ausgewirkt:

Wurden ökologisch bewusste Konsumenten in den Neunzigern noch vielfach belächelt, gilt ein gezielter Kauf von vermeintlich ökologisch korrekt erzeugten Produkten heutzutage regelrecht als chic.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die teilweise immensen Kosten für die Beseitigung der Umweltschäden von den Verursachern schlicht nicht übernommen werden und diese sich von der Verantwortlichkeit zu entbinden versuchen.

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Greenwashing: Definition der „gefühlten Bedeutung“

Greenwashing ist in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend negativ behaftet, denn oftmals liegt hinter der angeblich „grünen Philosophie“ eines Unternehmens schlichtweg die Anpassung an eine Veränderung in der Kaufentscheidung der Konsumenten. So entpuppt sich ein grünes Image in vielen Fällen leider nur als ein leeres Werbeversprechen, dessen Selbstverpflichtung die Unternehmen in den seltensten Fällen gerecht werden.

Mehr Informationen zum Thema Greenwashing finden Sie hier: Greenwashing

Beispiele für Greenwashing

Eines der prominentesten und gleichzeitig skandalträchtigsten Beispiele bezeichnet etwa die Strategie der Atomindustrie, die Langzeitkosten für Rückbau, Endlagerung und Dekontamination bei potentiellen Unfällen im Umfeld der Kernkraft auf die Bundesregierung zu übertragen. Gleichzeitig werben die Betreiberkonzerne mit dem Bild der CO2-neutralen Energieerzeugung, welches sich bei genauem Nachrechnen jedoch als eine haltlose Aussage nach dem Prinzip „Lügen mit Statistiken“ herausstellt, die sich jedoch durch effektives Marketing mittlerweile als vermeintlich grundlegende Wahrheit in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert hat.

Andere Beispiele sind dagegen weitaus banaler und einfacher zu durchschauen: So sorgte der Chemiekonzern Bayer AG bereits in den 1980er und 1990er Jahren für nachhin legendäre Skandale um die nachhaltige Vergiftung des Rheinufers – die wenig elegante Reaktion war eine Aufschüttung und eine medial breit angelegte Baumpflanzaktion. Die Bäume überlebten übrigens nicht sehr lange und das Rheinufer gilt heute noch als so nachhaltig vergiftet, dass trotz einer durchschnittlichen Durchflussmenge von etwa 550 Millionen Liter Wasser am Tag noch heute die kritischen Werte für Schwermetalle wie Cadmium und Blei, Arsen, die äußerst giftigen, hochreaktiven perfluorierten Tenside (PFT) und die als hormonähnlich wirkend bekannten Weichmacher aus der Gruppe der polychlorierten Biphenylen (PCB) weit überschritten.

Im Zuge der späten 1990er Jahre sowie dem beginnenden neuen Jahrtausend hat sich ein Gesinnungswandel in der privaten Wirtschaftswelt eingestellt, der nicht ganz freiwillig daherkommt. Warum die ökologische Ausrichtung der Unternehm immer wichtiger für Firmen wird, liegt dabei an einer Vielzahl von möglichen Faktoren, die am besten gemeinsam über einen größeren Zeitraum in Betracht zu ziehen sind:

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